Asiaten kaufen deutsche Anlageimmobilien

Objekt_Kaiserkai

Im eigenen Land finden asiatische Investoren kaum noch geeignete Anlageimmobilien. Demzufolge rückt der deutsche Immobilienmarkt für asiatische Käufer immer mehr in den Fokus. Dabei geht es um Milliarden-Investitionen, denn diese Investoren sind nicht mehr bereit, die abenteuerlichen Preise in London oder Paris für Immobilien zu bezahlen. Vor allem asiatische Versicherer, Staats- und Pensionsfonds engagieren sich jetzt stärker in Deutschland, weil sie im eigenen Land ein Anlageproblem haben. Es fehlen die passenden Anlageimmobilien, zumindest in ausreichender Anzahl. Für diese Investoren sei neben London und Paris Kontinentaleuropa – und dort insbesondere Deutschland ein wichtiges Investitionsziel geworden.

Asiatischen Käufer schätzen die gute Infrastruktur und die stabile wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Auch das stärkere Engagement chinesischer Investoren in Deutschland ist auffällig. Das gilt vor allem für Versicherungen, Projektentwickler, Industriekonglomerate und Investmentgesellschaften, die privates Kapital von Anlegern investieren möchten. Chinesische Versicherungen und Privatpersonen geben bei ihren Immobilienkäufen zwischen 100 bis 200 Millionen Euro aus, Staatsfonds sogar deutlich mehr, wobei der deutsche Markt für Anlageimmobilien relativ eng ist.

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