Denkmalschutz Sanierung als Lifestyle

Es gibt ca. 900.000 Kulturdenkmäler in Deutschland. Denkmalschutz verfolgt das Ziel, Kulturdenkmäler zu schützen, dauerhaft zu erhalten und nicht zu verfälschen, oder zu beschädigen. Ausserdem soll das Kulturgut dauerhaft gesichert werden. Das Denkmalrecht legt die rechtliche Definition und Rahmenbedingungen für den Denkmalschutz fest. Sämtliche Maßnahmen, die das Erscheinungsbild und die Substanz des Gebäudes verändern, müssen mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Fehlt die Zustimmung der Behörde, gibt es keinen Steuervorteil.

Gebaut werden darf allerdings erst, wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist, ansonsten gibt es auch hier keine Steuervorteile. Denkmalimmobilien sind oft citynah in Stadtteilen mit gewachsener Infrastruktur gelegen. Ausserdem sind die Wohnungen besser und großzügiger geschnitten als viele Neubauten – und vor allem in städtischen Lagen werden Wohnungen in denkmalgeschützten Häusern verstärkt nachgefragt.

Intelligente Form der Vermögensanlage mit hoher Rendite- und Steuervorteilen
Denkmalgeschutz ist das letzte wirklich lukrative Steuersparmodell in Deutschland und ist auch äußerst renditestark. Baudenkmäler sind nicht nur schön, sondern auch steuerlich sehr interessant. Als eine der letzten Steueroasen bleibt die erhöhte steuerliche Abschreibung für Baudenkmäler gemäß §§ 7i und 7h des EStG. Als Erwerber können Sie ihre Aufwendungen über insgesamt zwölf Jahre verteilt abschreiben, acht Jahre lang je 9% und vier Jahre lang je 7% Prozent.

Bemessungsgrundlage sind die nach dem Kauf angefallenden Sanierungskosten. Voraussetzung dabei ist, dass die Denkmalschutzimmobilie vor der Sanierung erworben wurde. Eigennutzer können sogar über einen Zeitraum von 10 Jahren je 9% Abschreibung geltend machen. Insgesamt also bis zu 90 Prozent des Sanierungsaufwands. Das geht mit keinem anderen Eigenheim.

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