Die besten Broker für REITs

Wer sein Geld in Immobilien investieren möchte, muss nicht automatisch zum Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung werden, sondern kann sein Geld auch in sogenannte Real Estate Investment Trusts – kurz: REITs, gesprochen: Riets – pumpen. Hier erzielen Unternehmen Gewinne aus Vermietung, Verpachtung sowie auch aus dem Verkauf von Immobilien wie Grundstücken. Die Besonderheit dieser Immobilienaktien? Der Gesellschaftsgewinn wird nicht auf der Unternehmensebene besteuert, sondern beim Anleger. Das mag auf den ersten Blick zwar abschreckend sein, jedoch werden 90 Prozent des Gewinns an den Anleger ausgeschüttet – das wird vor allem die eifrigen Dividendensammler überzeugen.

Warum REITs eine interessante Anlage darstellen
Ob Sparbuch, Tages- oder auch Festgeld – traditionelle Sparformen bringen keine Gewinne mehr mit sich. Wer also Geld gewinnbringend investieren will, der braucht eine Alternative. Immobilienaktien weisen, zumindest auf lange Sicht gesehen, eine positive Realrendite auf.

Zudem gibt es eine niedrige Korrelation mit dem Aktienmarkt. Das heißt, dass sich die Jahresrenditen zweier Anlageklassen nicht im Gleichlauf entwickeln, sondern in einem bestimmten Zeitraum voneinander abweichen.

Auch jene Anleger, die sich in der sogenannten „Entsparphase“ befinden oder zu den Dividendenjägern gehören, werden begeistert sein – die Ausschüttungsquote von REITs ist nämlich ziemlich hoch. Solange die Unternehmen nämlich Gewinne erwirtschaften, müssen an die Anteilseigner mindestens 90 Prozent ausgeschüttet werden. Das ist auch der Grund, warum REITs auch als liquide Alternative zu der selbstverwendeten Immobilie gesehen werden.

Angebote der Broker vergleichen
Wer sein Geld in REITs investieren will, der braucht einen Broker. Hier sollte im Vorfeld – etwa über https://aktiendepot.com/ – ein Brokervergleich durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, dass sich die Anleger nicht nur mit den Gebühren wie Kosten befassen, sondern auch einen Blick auf das Leistungs- wie Handelsangebot werfen. Mitunter können auch Erfahrungs- wie Testberichte, die sich problemlos im World Wide Web finden lassen, eine Hilfe sein.

Besonders attraktive Konditionen haben sogenannte Online- wie auch Discount-Broker – wer also keinen Wert auf eine persönliche Beratung legt und auch auf eine Filiale verzichten kann, der sollte sich daher ausschließlich mit den Online-Angeboten auseinandersetzen.

Nicht ungefährlich – worauf Anleger achten müssen
Natürlich gibt es nicht nur Vorteile: REITs sind durchaus empfindlich – kommt es zu einer Veränderung der Marktzinsen, so sind starke Reaktionen möglich. Steigt etwa der Zinssatz, so erwarten Anleger von REITs natürlich höhere Renditen gegenüber den Anleihen, weil REITs ja – im direkten Vergleich – eine wesentlich riskantere Anlage sind. Das setzt natürlich die Kurse unter Druck. Der umgekehrte Fall: Sinken die Marktzinsen, so steigen – zur Freude des Anlegers – die REITs.

Auch ein Überangebot kann zu einem Problem werden. Das hat man beispielsweise im Jahr 2018 beobachten können – da der Selfstorage-Markt gewachsen ist, gab es plötzlich viel zu viele Selfstorage-REIT-Aktien, sodass die Papiere unter Druck geraten sind.

Natürlich sollte man auch bedenken, dass ein REIT nur so wertvoll wie die Immobilien sind, die sich in dem Portfolio befinden. Gehen – aus welchen Gründen auch immer – die Immobilienpreise zurück, so sinken auch die Werte der REITs.

Zudem gibt es auch noch unternehmensspezifische Risiken, die keinesfalls außer Acht gelassen werden sollten: Nimmt ein REIT zu viele Schulden auf, so wird er zum Risikofaktor – auch dann, wenn sich die Immobilien gut entwickeln.

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