Immobilien-Crowdinvesting oder geschlossene Immobilienfonds

Mittlerweile gibt es diverse Crowdinvesting/Crowdfunding Plattformen, auf denen Anleger schon mit ganz geringen Mindestsummen in Immobilienbeteiligungen investieren können. Wer sich etwas näher mit der Immobilien-Projektentwicklung – oder mit der Finanzierung von Immobilien beschäftigt, dem ist bekannt, dass sich eine Finanzierung nicht immer so einfach gestaltet. Vor allem dann nicht, wenn in kürzeren Abständen mehrere Projekte geplant sind.

Das hat zum einen mit den deutlich stärkeren Regulierungen und Auflagen der Banken zu tun, zum anderen möchte man nicht ständig die Bank im Nacken haben – wenn es zum Beispiel um den Baufortschritt oder den Verkauf von Wohnungen geht. Schon aus diesem Grund bieten Crowdinvesting/Crowdfunding deutliche Vorteile, da von vielen Investoren Eigenkapital eingesammelt wird – und nach Fertigstellung des Projektes erhalten diese dann dann Ihre Einlage nebst Zinsen zurück.

Wer sorgfältig prüft, beim wem – und in welche Immobilie investiert wird, der hat ein überschaubares Risiko bei teilweise sehr guten Renditen. Ein Anbieter wie EXPORO zum Beispiel hat bis heute noch nicht ein einziges Ausfallprojekt gehabt, d.h. es gab kein insolventes Projekt für die Anleger. Das ist ein echte Top-Bilanz!

Betrachtet man dagegen den Markt für geschlossene Immobilienfonds, dann gab es nur ganz wenige Fonds, die vom ersten bis zum letzten Tag Ausschüttungen vorgenommen haben – und bei denen dann vielleicht auch noch eine Wertsteigerung der Beteiligung beim Verkauf realisiert wurde. Sehr, sehr viele dieser Immobilienfonds haben Probleme verursacht, nur anfänglich Auschüttungen vorgenommen – und sind dann irgendwann in die Insolvenz geraten.

Oft wurden geschlossene Beteiligungen dann auch noch von Banken angeboten, die überhaupt nicht in der Lage waren, die Risiken für die Anleger zu beurteilen. Hauptsache, die Marge pro Kunde stimmte – und der Fonds konnte dann auch noch komplett finanziert werden. Am besten natürlich, wenn die Endkunden dann auch noch die Finanzierung bei der jeweiligen Bank abgeschlossen haben. Dann haben alle ein Geschäft gemacht, nur der Anleger oft nicht!

Nun zur Eingangsfrage – Crowdinvesting oder geschlossene Immobilienfonds

Da können wir uns immer nur wiederholen, die sinvollste Art in eine Immobilie zu investieren, ist eine direkte Investition in ein Projekt. Wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichen, um eine ganze Immobilie zu kaufen – kann das durchaus auch eine Beteiligung wie beim Crowdinvesting sein. Aber auch dieser Anlageform ist nicht ohne Risiko! Wenn der Projektentwicklung gravierende Fehler macht, oder sich verkalkuliert – kann auch das zum Totalverlust führen. Das ist zwar eher selten der Fall, kann aber passieren. Demzufolge ist es immer angeraten, auf die richtigen Partner, deren Referenzen und die allgemeine Historie zu achten.

Wie bereits erwähnt – sollte vorher genau das alles geprüft werden. Mit welchem Partner haben Sie es zu tun, welche Referenzobjekte hat er vorzuweisen, verstehen Sie die Projektplanung und die Renditeberechnungen, d.h. können Sie diese nachvollziehen? Wenn Sie dann noch Ihre Ivestments auf mehrere Imoobilienprojekte verteilen – also diversifizieren – dann werden Sie beim Crowdinvesting sicher weit mehr Erfolg haben, als mit geschlossenen Immobilienfonds.

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