Immobilien der dritten Reihe werden immer interessanter

Die Miet- und Kaufpreise für Immobilien in Deutschland sind nicht aufzuhalten, zumal die Mietpreisbremse ihrenm Namen nicht gerecht wird. Noch stärker entwickeln sich die Preise für Eigentumswohnungen. Aufgrund der aktuellen Marktsituation, insbesondere der niedrigen Zinsen und der hohen Nachfrage nach Immobilien haben Wohnimmobilien neue Höchststände erreicht.

In Ballungszentren wie Berlin lässt die Entwicklung nur noch Raum für geringe Renditen, die zwischen 2 und ca. 3,7 Prozent p.a. liegen. Berlin gehört als Standort zu den TOP-Standorten in Deutschland, den sogenannten A-Städten. Da ist es wenig verwunderlich, wenn Investoren sich vermehrt den weniger imageträchtigen B- und C-Lagen zuwenden. Zu den 14 B-Standorten gehören Großstädte wie beispielsweise Dortmund mit bis 650.000 Einwohnern.

Unter den 22 kleineren C-Städten befinden sich Städte wie Potsdam, Rostock oder Augsburg. Es gibt einen erkennbaren Trend weg von den A-Städten in Richtung dieser Lagen. Bei den A-Städten mit dem geringsten Risiko liegen wie so oft München, Stuttgart und Frankfurt ganz vorne. Die Stadt mit dem viertgeringsten Risiko ist aber eine C-Stadt namens Freiburg. Dort erreichen insbesondere die Indikatoren Miete, Erreichbarkeit, Beschäftigte mit Hochschulabschluss, Fertigungsüberhang und Wohnungen je Haushalt Höchstwerte hinsichtlich der Investitionsrisiken. Das alles liegt in Freiburg durchaus auf dem Niveau der A-Städte.

Banner ExporoDen vier Spitzenreitern folgen mit nur geringem Abstand die A-Städte Berlin, Köln, Düsseldorf und Hamburg, sowie die C-Städte Regensburg, Heidelberg, Mainz und Darmstadt. Laut einer Studie sollen B-Städte das höchste Risiko aufweisen. Geografisch schneidet der Süddeutsche Raum am besten ab, dort sind die Risiken am geringsten. Ostdeutsche Städte weisen dagegen ein höheres Marktrisiko auf, allerdings gibt es für dieses erhöhte Risiko auch höhere Renditen.

Bezogen auf die Renditen liegen die C-Städte Augsburg und Offenbach mit 4,5 Prozent ganz vorne. Bei den B-Städten sind es Bremen und Karlsruhe mit 4,2 Prozent. Bei den A-Städten rangiert Stuttgart mit 3,5 Prozent Rendite an der Spitze. Ein wesentlicher Grund dafür ist das dortige, hohe Mietwachstum von 2,3 Prozent.

Berücksichtigt man sowohl Rendite, als auch das Risiko – liegt Freiburg mit einem sehr geringen Marktrisiko und einer Rendite von 3,4 Prozent ganz vorne. Eigentlich ist es eine heimliche A-Stadt und somit ist Freiburg als Immobilienstandort sehr interessant. Auch das Risiko-Rendite-Verhältnis der C-Städte Augsburg, Offenbach und Darmstadt ist sehr gut und kann Immobilieninvestitionen dort sinnvoll machen. Dies gilt ebenso für Mainz, Heidelberg, Regensburg und mit Abstrichen Kiel.

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