Luxusimmobilien als Geldanlage

Mit Luxusimmobilien verbinden die Menschen Immobilien in ganz besonderen Lagen und einer Ausstattung, die einfach den Hauch von Luxus bieten. Dabei handelt es sich teilweise um einzigartige Wohnjuwelen, die das ganz Besondere bieten. Das können Seeliegenschaften sein, oder ein Penthouse in einer der beliebtesten Metropolen der Welt. Mit kaum einem Ort fühlen die Menschen sich so verbunden wie mit ihrem Zuhause.

Luxusimmobilien der Welt sollen einerseits inspirieren – und andererseits zum Entspannen einladen. Auch wenn es in Deutschland vor allem an bezahlbarem Wohnraum fehlt, der Bedarf und die Nachfrage nach Premiumimmobilien ist vorhanden – und daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.

Sind Luxusimmobilien als Geldanlage geeignet

Die letzte Luxuswohnung in der Hamburger Elbphilharmonie wurde 2018 verkauft – Panoramablick über den Hamburger Hafen, hochwertige Inneneinrichtung und eine Lobby mit Concierge-Service. Die 287 Quadratmeter große Luxuswohnung wurde offenbar für 11,07 Millionen Euro verkauft, das sind 38.600 EUR pro Quadratmeter. Somit ist es aktuell die teuerste Wohnung in der Elbmetropole.

Das waren im übrigen 10.000 Euro je Quadratmeter mehr, als das teuerste Objekt Hamburgs ein Jahr zuvor gekostet hat. Damit dürfte auch die Frage – ob Luxusimmobilien als Geldanlage geeignet sind – eindeutig beantwortet sein. Der Markt für hochwertige Immobilien wird immer interessant bleiben, das ergibt sich schon aus der Tatsache, dass sehr viele Immobilien- und auch Geldvermögen vererbt werden.

Auch weitere Argumente sprechen eindeutig dafür – Inflationsschutz, Wertsteigerungspotenzial und bei optimaler Nachversorgung der Luxusimmobilie auch Langlebigkeit. Auch wenn derartige Immobilien in der Regel selbstgenutzt werden, bleibt in jedem Fall der Schutz vor der schleichenden Geldentwertung – und von einer Wertsteigerung kann der Eigentümer dann bei einem Verkauf profitieren.

Eine Mietrendite spielt demzufolge bei sehr hochwertigen Objekten eine eher untergeordnete Rolle, ggf. kann der Eigentümer noch von einigen Steuervorteilen profitieren. Dafür kommen aber im Grunde nur noch Denkmalimmobilien in Frage, alle anderen Steuervorteile wurden weitestgehend gestrichen. Die Zielgruppe für Luxusimmobilien verfügt aber in aller Regel über ein breit diversifiziertes Vermögensportfolio – sodass diese Zielgruppe eine Vermietung in der Regel nicht anstrebt.

Ab einer bestimmten Größenordnung spielt auch eine Finanzierung keine tragende Rolle mehr, da die Eigenkapitalquote in diesem Bereich deutlich höher ist – und somit die Abhängigkeit vom jeweiligen Zinsniveau nicht zwingend gegeben ist. Das macht diese Objekte zusätzlich unabhängiger vom allgemeinen Marktgeschehen. Luxusimmobilien werden zudem auch von einer internationalen Käuferschicht nachgefragt.

Erhaltenswerter Luxus
Vor allem für historische Luxusimmobilien – die oft als Baudenkmäler ausgewiesen sind – finden sich Liebhaber. Auch wenn der Erhaltungs- und Sanierungsaufwand hoch ist, erfreuen sich Jugendstilobjekte großer Beliebtheit, auch – weil diese den Zeitgeist einer gesamten Generation widerspiegeln.

Wer sich ein kernsaniertes, über 100 Jahre altes Herrenhaus anschaut – wird beeindruckt sein – wie imposant eine Immobilie nach so langer Zeit noch sein kann. Auch das spricht für die Langlebigkeit und Wertbeständigkeit von Immobilien. Eine Luxusimmobilie ist demzufolge der Inbegriff langfristiger Werthaltigkeit, ist Sachwert schlechthin. Dieses gilt heute wie schon seit Generationen.

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