Sachwerte

Was tun gegen die Inflation? Sachwerte – Immobilien – können eine Lösung sein!

Zum einen empfehlen wir seit vielen Jahren die Vermögensanlage in Grund und Boden. Keine andere Form der Anlage ist so sicher wie Grundbesitz. Zugegeben, wer Aktien kauft, kann ebenfalls davon ausgehen, dass die Aktien der weltweit bekanntesten grossen Unternehmen ein vergleichbar hohes Mass an Sicherheit wie Immobilien über längere Zeiträume bieten.

Auch bestimmte Aktienfonds überstehen nahezu jede Krise am Ende mit Bravour. Doch die Immobilie, das Eigentum an Grund und Boden, ist immer noch die sicherste Form, sich gegen die Unwägbarkeiten der Preisentwicklung und der Stabilität oder Instabilität des Geldes abzusichern.

Übrigens: Viele Aktiengesellschaften sichern ihren Vermögensbestand durch eigene Immobilien ab; diese spielen bekanntlich in der Bewertung einer Aktie ebenfalls eine gewisse Rolle.

Fachleute werden einwenden: Ja, aber in den letzten Jahren hat es auch auf dem Immobilienmarkt eine ganze Reihe von Korrekturen gegeben. Die Preise sind z.T. erheblich zurückgegangen, viele Anleger blieben auf leeren Wohnungen sitzen. Stimmt, und unserer Meinung nach waren diese Marktbereinigungen auch berechtigt. So etwa bescherte uns die Fülle der Investitionen in Immobilien in den neuen Bundesländern in den Jahren 1992-2000, gefördert durch die Sonder-Afa, einen enormen Bauboom, aber auch einen gewaltigen Überschuß an Wohnungen.

Mittlerweile hat längst das nüchterne Erwachen eingesetzt, und mancher Investor muss nun im Nachhinein nicht nur um seine Immobilie, sondern auch noch um seine Steuervorteile bangen, denn auch diese könnten ihm in bestimmten Fällen wieder aberkannt werden. Das sind Fehlentwicklungen, die mit dem Beachten gesunder ökonomischer Grundsätze nichts zu tun haben.

Als Nebeneffekt hat diese Entwicklung die Nachfrage nach der Eigentumwohnung als Kapitalanlage etwas gedämpft. Völlig zu Unrecht, denn nach wie vor ist eine vermietete Wohnung in guter Lage ein nützliches und sinnvolles Investment für die Zukunftssicherung und Altersvorsorge. Profitiert doch der Wohnungseigentümer gleich dreifach von der Inflation:

Erstens ist da der Anstieg der Mieteinnahmen durch Mieterhöhungen im Laufe der Jahre – das ist die positive Seite der Inflation! Hier profitiert der Eigentümer einer vermieteten Wohnung vom allgemeinen Anstieg der Verbraucherpreise und ist Empfänger des inflationären Mehrertrags. Diese Mehreinnahmen können Sie zum Zwecke der schnelleren Tilgung nutzen. Unser Tip: Legen Sie diese Mehreinnahme in einer zinsträchtigen Anlage – beispielsweise einem Fonds oder einer britischen Lebensversicherung – an, dann sind Sie auch hier auf der Gewinnerseite der Inflation.

Zweitens “tilgt” die Inflation die Hypotheken mit – durch Entwertung der fremdfinanzierten Verbindlichkeiten. Denn diese werden ja nicht wertmäßig der Inflation angepaßt. Dazu nur ein kleines Rechenexempel: Eine Preissteigerungsrate von “nur” 2% pro Jahr bedeutet eine Minderung des aufgenommenen Fremdkapitals um 10% in fünf Jahren.

Bei einer Finanzierung von 400.000 EUR sind das immerhin 80.000,- EUR inflationsbedingte und steuerfreie “Schuldentilgung” binnen fünf Jahren (gemessen an der Kaufkraft des restlichen geschuldeten Geldes) – ein erkleckliches Sümmchen, das sich umgerechnet auf rund ca. 340,- EUR pro Monat beläuft! Um den gleichen Betrag an Zinsen zu erhalten, müssten Sie ca. 65.000,- EUR mit sechs Prozent irgendwo anlegen – aber dann sind ja immer noch die Steuern auf jene Zinsen zu zahlen, die den Sparerfreibetrag übersteigen. Und das ist nur die Teuerungsrate von 2% p.a. – wie sieht der Vorteil erst bei 4% aus!

Drittens steigt mit dem Anstieg der Mieten auch der Marktwert der Immobilien. Mit anderen Worten, je höher der Mietertrag, umso höher auch der Ertragswert, der eine wichtige Grundlage für die Berechnung des Verkehrswertes einer Immobilie ist.

All das sind natürlich Prozesse, die nur sehr langsam vor sich gehen. Wer heute eine Immobilie erwirbt, der sollte sich sehr wohl darüber im klaren sein, dass sein Investment auf einen Zeitraum von zehn und mehr Jahren geplant sein muss. Allein die Kaufnebenkosten von 6-10 Prozent machen einen schnellen und profitablen Wiederverkauf einer einmal erworbenen Immobilie unmöglich; sollte man dennoch einmal Glück haben (z.B. günstiger Erwerb einer Immobilie im Rahmen einer Zwangsversteigerung und kurzfristiger Wiederverkauf mit gutem Gewinn), so sind an den Staat Gewinnsteuern abzuführen. Somit vereitelt die neue Spekulationsfrist von zehn Jahren einen gewinnträchtigen Verkauf binnen kürzerer Zeiträume.

Halten wir fest: Für kurzfristige Anlageentscheidungen ist die Immobilie wirklich nicht erfunden worden. Sie ist vielmehr ein Instrument zur langfristigen Vermögenssicherung, zum Aufbau einer zweiten Rente, zum Ergänzen des Anlagespektrums mit Sachwerten, und ist und bleibt daneben meist auch noch ein gutes Stück deutscher Baukunst mit einer Lebensdauer, die bis zu mehreren hundert Jahren reichen kann.

Lösung Immobilien?
Unsere Empfehlung lautet daher: Kaufen Sie Qualitätsimmobilien mit soliden Renditen von ca. 5% in guten Lagen innerstädtischen Lagen, die nicht primär auf das Erzielen von Steuervorteilen ausgerichtet. Auf unseren Webseiten finden Sie ein grosses Angebot, auch und besonders von einigen interessanten, hochrentablen Renditeobjekten. Diese werfen einen monatlichen Überschuss ab, der das Investment zum Selbstläufer werden läßt.

Schlagen Sie der Inflation ein Schnippchen und schützen Sie ihre Vermögenswerte durch Absicherung mit inflationssicheren Anschaffungen von Grundbesitz in Form von Eigentumswohnungen, Eigenheim, Mietshäusern, Grundstücken oder anderen Arten von Immobilienwerten.

Kann man der Inflation entgehen?
Nein. Denn eine Sparform zur Lösung aller Inflationsprobleme gibt es nicht. Doch mit geeigneten Anlageformen können Sie weitgehend gegen steuern.