Wohnungsnot in Deutschlands Uni-Städten

Laut einer Allensbach-Umfrage haben 72 Prozent der Studenten Probleme bei der Wohnungssuche. In einer anderen Studie zeigte sich – jeder dritte Studienanfänger sucht einen Monat oder länger, jeder zehnte länger als ein Vierteljahr. Das Wohnungsproblem geht also weiter für Studenten, zumal es immer mehr studierende gibt – und die hohe Anzahl an studierenden noch lange anhalten wird. Dabei geht es im wesentlichen um bezahlbaren Wohnraum, vor allem die Preise für WG-Zimmer sind laut einer Analyse von Wohnungsanzeigen vielerorts rasant gestiegen.

Eine Auswertung, die der Online-Anbieter Immobilienscout 24 auf Basis von 200 000 Annoncen veröffentlich hat, macht deutlich, dass in München die Studenten aktuell im Schnitt 501 Euro Warmmiete für ein Zimmer zahlen, in Frankfurt am Main 428 Euro. Mit sehr hohen Preisen müssen Studenten demnach auch in Stuttgart (396 Euro), Konstanz (388 Euro), Heidelberg (383 Euro) und Düsseldorf (371 Euro) rechnen. Günstiger ist es teils in den neuen Bundesländern, mit Ausnahme Berlins. Doch auch aus Leipzig, Jena, Erfurt, Greifswald oder Dresden häufen sich die Beschwerden wohnungssuchender Studenten.

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