Den Wirkungsgrad einer Vermögensanlage erhöhen

Ziel und Zweck einer Kapitalanlage ist es, im Laufe der Zeit mehr aus dem Geld zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es sinnvoll zu überprüfen, wie der Wirkungsgrad einer Vermögensanlage erhöht werden kann. Eine Möglichkeit ist es, zu diversifizieren und in Sachwerte zu investieren. Denn die haben einen eingebauten Inflationsschutz und überstehen Krisen leichter.

Wer erst am Beginn seiner Vermögensaufbauphase steht, für den ist es im Grunde einfach – auch wenn noch nicht viel Geld zum Sparen zur Verfügung steht. Aber einen Teil seines Einkommens kann fast jeder auf die hohe Kante legen, damit langfristig aus vergleichsweise wenig Geld mehr – und aus mehr Geld, viel mehr Geld wird. So funktioniert Geldanlage bzw. Kapitalanlage. Am Anfang der Schaffensphase geht dies am besten mit einem Sparplan, indem monatlich ein bestimmter Betrag – und wenn es 25 oder 50 EUR sind – angespart wird. Doch wie sparen Anleger nun richtig? Denn die Mehrzahl der Deutschen Bevölkerung spart zwar fleissig – aber völlig falsch.

Geld ist nur bedrucktes Papier


Allgemein und sehr vereinfachend lässt sich ein Vermögen unterteilen in Geldwerte und Sachwerte. Zu den Geldwerten zählt etwa das Guthaben auf dem Girokonto, dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto. Dazu zählen auch Bargeldbeträge in größerem Umfang – die im Haushalt aufbewahrt werden. Wie lange dies noch möglich ist, wird sich im übrigen zeigen, denn das Bargeldverbot wird im Grunde schon vorbereitet.

Geldwerte sind – leider – nach wie vor beliebte Anlageziele. Sei es auf dem Tagesgeldkonto bei Banken und Sparkassen, Sparbüchern und anderen Sparformen bei Geldinstituten. Auch festverzinsliche Wertpapiere wie Bundesanleihen und Lebensversicherungen sind durchaus beliebt. Doch diese und einige andere Geldwerte sind letztlich nur bedrucktes Papier. Deren vermeintlicher Wert liegt in der Übereinkunft, dass die Menschen sich zukünftig etwas für ihr Geld kaufen, respektive leisten können. Doch die Kapitalanlage in Geldwerte ist weder krisensicher, noch bietet diese Inflationsschutz.

Gleiches gilt, wenn man in Schuldverschreibungen oder in Fremdwährungsanleihen investiert. Geldwerte sind nicht krisensicher, wie Währungsreformen in der Vergangenheit gezeigt haben. Zudem schmelzen Geldwertvermögen wie Schnee in der Sonne, sobald der sogenannte Realzins negativ ist. Also die Inflationsrate messbar höher als die regelmäßigen Zinserträge ist. Dabei haben wir noch nicht davon gesprochen, dass das Finanzamt von Kapitalerträgen wie Zinsen seinen Anteil möchte – was aber auch für sachwertorientierte Vermögensanlagen gilt.

Sachwerte
Deutlich effektiver ist es da schon, sein Geld in Sachwerte anzulegen. Mit Immobilien und Aktien wurden weltweit die größten Vermögen aufgebaut, Gold und Silber gibt es seit 5000 Jahren und eignet sich sehr gut als Depotabsicherung – und bieten einen sehr guten Inflationsschutz. Beteiligungen sind ein wenig mit Aktien zu vergleichen, zumindest Unternehmensbeteiligungen – und Immobilien-Crowdinvesting ist dann wieder ein klassischer Sachwert.

Übrigens lassen sich Aktien und Immobilien auch durchaus gut als Vermögensanlage miteinander verbinden, zum Beispiel als Immobilien-ETF oder sogenannte US-Reits – letztere überzeugen u.a. durch hohe Dividendenrenditen. In den USA müssen 90% der Mieteinnahmen der Reits gesetzlich an die Aktinonäre ausgeschüttet werden. Davon profitieren Anleger sowohl bei der Direktinvestition in Immobilien-Aktien, als auch in Immobilien-ETFs, letztere sind dabei etwas weniger volatil.

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