Der Goldpreis fällt einfach nicht!

Der Goldpreis will einfach nicht fallen. Viele Marktteilnehmer warten auf eine Korrektur, um noch einmal günstig einzusteigen. Aber genau dies gestalltet sich schwierig – obwohl sich die geopolitische Lage und der Handelsstreit etwas entspannt haben. Allerdings kann es diesbezüglich jeder Zeit wieder zu einer erneuten Eskalation kommen – und der Januar ist traditionell ein guter Monat für Gold.

Auch wenn der Goldpreis kurzfristig noch einmal etwas korrigieren könnte, so bleibt die lockere Geldpolitik der Notenbanken der primäre Treiber der Goldhausse und hier ist der Trend in der Spätphase des aktuellen Konjunkturzyklus klar. Dabei geht es weniger um den Handelsstreit, oder politische Ereignisse – die in der Regel nur kurzfriste Auswirkungen auf den Goldpreis haben. Im wesentlichen geht es um eben genau diese lockere Geldpolitik, um die Inflation, der hohen weltweiten Verschuldung, dem Nullzinsen-Szenario und dem daraus resultierenden Realzins.

Auf dem Weg zum alten Hoch?
Der Goldpreis stieg in der vergangenen Handelswoche auf ein neues Allzeithoch in Euro bei 1.443 € (1.611 USD), nachdem der Iran Vergeltung für die vorherige Ermordung des iranischen Generals Kassem Soleimani übte. Ebenso schnell, wie die Lage in der ersten Handelswoche des neuen Jahres eskaliert war, wurden die Wogen wieder geglättet, nachdem die USA und der Iran beteuerten, keinen Krieg zu wollen und der Konflikt mit dem Gegenschlag für beide Seiten erledigt sei.

Jedoch ist Trump bekannt für seine impulsiven Tweets, doch diesmal blieb er ungewöhnlich ruhig und spielte den Gegenschlag völlig herunter. Die 176 überwiegend iranischen Todesopfer, der vom Iran versehentlich abgeschossenen Linienmaschine, wurden in den westlichen Medien vergleichsweise wenig thematisiert. Seit dem Ausstieg der USA aus dem Atomdeal und den Sanktionen gegen den Iran, sind die gemäßigten Kräfte auf dem Rückzug und die Hardliner im Aufwind. Diesen Trend hat der neuerliche Schlagabtausch noch einmal verstärkt, weshalb Teheran nun auch darüber nachdenkt, sich nun ebenfalls komplett aus dem Atomabkommen zurückzuziehen.

Die Staaten werden sich weiter verschulden, um ihre Ausgaben zu finanzieren und die Notenbanken werden die Schulden der Regierungen und Unternehmen mit niedrigen Zinsen finanzieren, bis die Inflation sich auf die Konsumentenpreise durchschlagen wird. Dann wird es zu einer Flucht in inflationsgeschützte Assetklassen kommen und der Goldpreis noch einmal deutlich steigen. Das es weiter in Richtung Norden geht, dürfte nicht nur den meisten vermeintlichen Experten klar sein. Demzufolge sollte man sich mit seinem Vermögen jetzt richtig positionieren – und Gold und Silber gehören langfristig einfach dazu. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Versichertes, physisches Tresorgold, eingelagert in Zürich, New York, Totonto oder Singapur beim weltweit größten Online-Anbieter für direktes Anlagegold – BullionVault. In jedem Fall dürfte die Zeit der Sachwerte – die ja grundsätzlich eine sehr positive Performence aufweisen – erst so richtig starten. Es könnte wirklich das Jahrzehnt der Sachwerte werden, dies gilt insbesondere für Gold und Silber.

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