Die Anzahl der Aktionäre in Deutschland steigt sprunghaft

Hochrechnungen auf Basis von Umfragen lassen darauf schließen, dass die Zahl der aktiven Anleger, die Aktien und/oder Fonds halten, auf über 14 Mio. gestiegen ist. Das wäre dann eine Steigerung von ca.
50 %. Die endgültigen Zahlen des DAI (Deutsches Aktieninstitut) liegen noch nicht vor. Nach Gründung des neuen Marktes 1997 stieg die Zahl der Aktionäre seinerzeit auf ca. 13 Mio. Anleger – und ist dann im Zuge der Finanzkrise 2008 auf nur noch gut 8 Mio. gefallen.

Eine interessante Frage ist sicherlich, wo das plötzliche Interesse der neuen Anleger herkommt. War es Langeweile während des Lockdowns, oder die Folge des Corona-Crashs – verbunden mit der Chance – schnell Geld zu verdienen. In jedem Fall sind es gute Nachrichten – denn die Stärkung der Aktienkultur in Deutschland ist dringend nötig. In Angelsachsen oder den USA ist die Geldanlage in Aktien und ETFs seit Jahrzehnten erheblich weiter verbreitet als in Deutschland.

Die gutgläubigen Deutschen haben sich dagegen immer anhören müssen, wie toll Bausparverträge und Lebensversicherungen sind. Leider wurde dabei selten erwähnt, dass die klassische Lebensversicherung eher ein Produkt der Kapitalvernichtung, als eine vernünftige Vermögensanlage ist. Warum? Ganz einfach – die LV ist nicht fungibel, inflationär, schlecht verzinst, verursacht zu hohe Kosten und hat eine viel zu lange Laufzeit! Genügt das?

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Nun wollen wir hoffen, dass weder Korrekturen am Aktienmarkt noch die Politik diesen Trend ernsthaft gefährden können. Übrigens, Korrekturen gehören an den Finanzmärkten einfach dazu und sind auch oft sinnvoll. Zum einen bieten diese wieder bessere Einstiegschancen und regeln letztendlich so auch die Märkte.

Hoffentlich kapiert die Politik endlich, wie sinnvoll die neu aufkeimende Aktienkultur – auch für die Altersversorgung ist – und fördert diese stärker. Diesbezüglich sollte man sich unbedingt ein Beispiel an den USA nehmen, die in dieser Hinsicht ein vorbildliches Altersvorsorge-System vorweisen können. Nicht jeder bezieht später eine Beamtenpension in der Höhe von unserem Finanzminister Olaf Scholz, der lauthals verkündet hat, dass er sein Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto parkt. Die allermeisten Deutschen beziehen später eine Rente, die nicht ausreichen wird – um den Lebensstandard zu erhalten. Demzufolge muss sinnvoll Vorsorge geleistet werden, zumal es Zinsen in nennenswerte Höhe auf lange Zeit nicht mehr geben wird. Um das zu erreichen ist beispielsweise ein Fonds- und/oder ETF-Sparplan ideal.

Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 VermAnlG:
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