Dividenden und Mieteinnahmen

Dividenden sorgen für einen nicht unerheblichen Teil der an den Aktienmärkten erzielten Gewinne. Dies wird sehr deutlich, wenn der DAX Kursindex dem reinen DAX gegenübergestellt wird. Dividenden stellen demzufolge einen nicht zu vernachlässigenden Faktor der Wertentwicklung eines Wertpapierdepots dar.

Im besten Fall sollten die Ausschüttungen jedoch mit der Zeit steigen, die zugrunde liegenden Unternehmen müssen wachsen. Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen, findet man vor allem in den USA. Dadurch sind Dividenden durchaus mit Mieteinnahmen vergleichbar, da diese bei einer Renditeimmobilie auch kontinuierlich steigen sollten. Anleger profitieren demzufolge in beiden Assetklassen vom Inflationsschutz und regelmäßigen Steigerungen, bei Immobilien im Optimalfall in Höhe der Inflation.

Aktien mit seit Jahrzehnten steigenden Dividenden
Besonders interessant sind Aktien, die eine lange Historie steigender Dividenden aufweisen, die den Index seit Jahrzehnten kontinuierlich schlagen – und gleichzeitig ein geringes Risiko aufweisen. Solche Unternehmen müssen ein Geschäftsmodell haben, welches über alle Wirtschaftszyklen und Krisen hinweg Gewinne abwirft. Auch hier greift wieder der Vergleich zur Anlageimmobilie, denn Qualitätsimmobilien in soliden Lagen verfügen auch über stabile und teilweise hohe Wertsteigerungen.

Dividenden und MieteinnahmenTatsächlich entsprechen in den USA lediglich 50 der rund 7.000 an der Börse notierten Unternehmen diesen Kriterien und haben sich somit den Titel eines „Dividenden-Aristokraten“ verdient, in Deutschland ist dieses Kunststück dagegen ausschließlich Fresenius gelungen.

Dividenden-Aristokraten?
Diese Werte zeichnen sich besonders dadurch aus, dass die Dividende seit mindestens 25 Jahren kontinuierlich erhöht wurde. Das bedeutet, dass die Unternehmen über Jahrzehnte stabil gewachsen sind – und allen Krisen trotzen konnten. Das Geschäftsmodell zielt immer auf langfristige Erfolge ab. Die Unternehmen sind gut aufgestellt, Marktführer in ihrem Segment und erzielen stetig Überschüsse, die u.a. zu kontinuierlich höheren Dividenden führen.

Dividenden-Aristokraten haben den breiten Markt langfristig geschlagen und weisen gleichzeitig geringere Kursverluste in schwachen Marktphasen auf. Auch diesbezüglich passt wieder der Vergleich zur Renditeimmobile. Denn eine Qualitätsimmobilie in einer guten und nachgefragten Lage, wird langfristig immer im Wert steigen. Zudem können Sie mit einer vermieteten Immobilie, ebenso wie mit Dividenden-Aristokraten ein stabiles und passives Einkommen generieren.

Auch in Krisenzeiten haben beide Assetklassen überzeugt, denn ein gutes und erfolgreiches Unternehmen mit stetig nachgefragten Produkten – nehmen wir mal als Beispiel Coca-Cola – wird auch in schwierigen Zeiten überleben. Gleiches gilt für Immobilien, denn Wohnen müssen die Menschen auch in Krisenzeiten. Im Gegensatz zu Gold, das mehr als Absicherungsinstrument dient, erzielen die beiden anderen Anlageformen dann auch weiterhin Erträge über Mieten, bzw. Dividenden.

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