Gold und Silber mit Ausbruch

Die Inflation ist ein Grund, warum sich der Goldpreis in den Wochen gut halten konnte, obwohl die Aktienmärkte von einem Allzeithoch zum Nächsten liefen. Es gab beim Goldpreis lediglich einen leichten Abwärtstrend – und dann eine eher langweilige Seitwärtsbewegung – die jetzt unmittelbar vor Weihnachten verlassen wurde. Grundsätzlich ist das ein bullisches Kaufsignal, bzw. das Signal zum Eindecken etwaiger Short-Positionen. Die zu erwartende leichte Korrektur bei Gold von 1.550 USD auf 1.440 USD traf ebenso ein, wie die im Silber von ca. 19,20 USD auf 16,60 USD. Manchmal funktioniert die Charttechnik durchaus gut!

Noch ist etwas Vorsicht geboten
Ob der Ausbruch nachhaltig ist, wird sich zu Beginn des neuen Jahres zeigen – denn die Terminmarktdaten für Gold und Silber sind noch keineswegs bereinigt. Die Weihnachtszeit ist die Zeit des Jahres, in der sich so ziemlich alle professionellen Börsenakteure im Urlaub befinden. Die Umsätze gehen demzufolge in dieser Zeit stark zurück und es kommt sehr schnell zu entsprechenden Kurausschlägen in die eine oder andere Richtung. Diese Preisbewegungen sind jedoch nicht aussagekräftig und sagen nicht viel über die weitere Entwicklung im neuen Jahr aus.

Mittel- und langfristig dürften die Aussichten gut sein
Im mehr billiges Geld, dass die Notenbanken in die Märkte pumpen, bläst die Aktienmärkte immer weiter auf – und hat viele Bären auf dem falschen Fuß erwischt, was nun zu diesem Short Squeeze geführt hat. Eine zweite Lehman-Brothers Situation soll unbedingt verhindert werden – was bedeutet, dass immer mehr Liquidität in den Markt gepumpt wird. Letztendlich wird das und die niedrigen Zinsen die Edelmetallpreise weiter befeuern – aber 2020 wird die Diversifikation der Vermögensanlagen besonders wichtig sein.

Die Prognosen der vermeintlichen Experten sind bis auf wenige Ausnahmen durchaus optimistisch für den Goldpreis, man geht von Preisen zwischen 1.550 USD bis 1.600 USD aus. Das würde dann auch dazu führen, dass der Silberpreis eher überproportional zum Goldpreis zulegt. Ob Handelskrieg oder andere geopolitische Krisen, fallende oder steigende Aktienkurse ist eher – bezogen auf den Goldpreis – nicht so entscheidend. Es gibt keine nennenswerte Korrelation zwischen dem Goldpreis und fallenden Aktienmärkten! Entscheidend ist der Kurs des USD und der Realzins, d.h. die Zinsen minus Inflation – und diesbezüglich sieht es sehr gut für den Goldpreis aus. Denn die Zinsen können nicht nachhaltig steigen, denn dann bricht das gesamte Finanzsystem zusammen.

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Bild von Erik Stein auf Pixabay