Immobilien-Crowdinvesting – Risiken vermeiden

Es gibt einige grundsätzliche Kriterien, auf die beim Immobilien-Crowdinvesting zu achten ist – und über die sich viele Anleger wahrscheinlich weniger Gedanken machen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Crowdinvesting-Plattformen darauf achten, dass bei den geplanten Immobilienprojekten bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen. Ansonsten ist es empfehlenswert, lieber einmal nein zu einer Projektplanung zu sagen, als ein zu risikoreiches Projekt aufzunehmen. Das setzt naturgemäss auch fachliche Kompentenz, sowie diverse Überprüfungsmechanismen voraus – die aufeinander abgestimmt sein müssen.

Planung, Vorbereitung und Überwachung:

  • Wird eine Bau­genehmigung er­teilt – oder liegt diese schon vor
  • Kann das Ob­jekt zum ge­planten Preis ver­äußert werden
  • Kann der Bau im Budget­rahmen rea­lisiert werden

Baugenehmigungs­risiko vermeiden
Wird die Projektentwicklungsphase finanziert, muss die Baugenehmigung vor Aus­zahlung vor­liegen.

Bau­kosten
Fort­geschrittene Gewerks­vergabe oder GU-Vertrag – letzteres steht für Generalbauübernehmer.

Verkauf des Objektes, Einzel- oder Globalverkauf
Markt­gerechter Plan zur Ver­äußerung des Objektes

Vorabverkauf
Liegen bereits erste Ver­käufe/Reservierungen vor, oder besteht ein Vorvertrag für einen Global­verkauf.

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Auszahlungs­voraus­setzungen
Bei jeder Immobilie, die finanziert wird, müssen vor Auszahlung des Darlehens bestimmte Voraus­setzungen erfüllt werden. Jeder, der schon einmal gebaut hat weiss, wenn beispielsweise nach MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung bezahlt wird, muss der jeweilige Bauabschnitt fertig gestellt sein. Dies wird von der Bank, dem Architekten oder einem Gutachter bestätigt – erst dann wird die Rate ausbezahlt. Bei Bestandsimmobilien wird aufgrund der vorliegenden Unterlagen geprüft, ggf. wird das Objekt auch besichtigt, um den Wert festzustellen.

Die Auszahlungs­voraus­setzungen stellen sicher, dass be­stimmte Risiken aus dem Projekt eliminiert sind. Dafür ver­schiedene Dokumente angefordert, welche einzelne Schritte im Projekt­verlauf doku­mentieren.

Typische Auszahlungs­voraus­setzungen sind:

  • Vorlage des Grund­stückskauf­vertrags
  • Nachweis des eingebrachten Eigen­kapitals / der eingebrachten Eigen­mittel
  • Vorlage eines Bank­darlehens­vertrags
  • Vorlage eines Generalunternehmer­vertrages oder Nachweis eines bestimmten Vergabe­standes bei Einzel­gewerk­vergabe
  • Vorlage gezeichneter Miet-/Pacht-/Betreiber­vertäge
  • Nachweis eines bestimmten Vertriebs­standes bei Einzelverkauf
  • Nachweis eines Vorvertrages (LOI – Letter of Intent) bei Globalverkauf

Wer legt die die Auszahlungs­voraus­setzungen fest?
Die Auszahlungs­voraus­setzungen beim Immobilien-Crowdinvesting werden von Immobilien-Experten zusammen mit dem Projekt­entwickler definiert und orien­tieren sich individuell am Projekt­stand und Zeit­plan des Bau­vor­habens. Auszahlungs­voraussetzungen bieten An­legern mehr Trans­parenz darüber, wie weit das Projekt tat­sächlich fort­ge­schritten ist und sind demnach ein Maß­stab zur Risiko­einschätzung des Projektes. Sie verschaffen außerdem mehr Sicher­heit in Bezug auf die Projekt­realisierung und die Ein­haltung des Zeit­plans.

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Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 VermAnlG:
Der Erwerb der hier angebotenen Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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