In Aktien beim Fussballclub KSC – Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA investieren

Der KSC – Heimat seit 1894
Ausgliederung: Kapitalgesellschaft als moderne Organisationsstruktur

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende Juni 2019 stimmten die Mitglieder des KSC mit mehr als 88 Prozent für eine Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs – dazu gehören insbesondere die Lizenzspielerabteilung, die U19 und die U17 – in eine GmbH & Co. KGaA. Diese Geschäftsform wurde zuvor in einem eigens gegründeten Ausgliederungsausschuss, dem Vertreter aller Interessensgruppen rund um den KSC angehören, ergebnisoffen erarbeitet. Am 25. Oktober 2019 wurde die Ausgliederung durch die Eintragung des zuständigen Amtsgerichts schlussendlich umgesetzt. Neben einer zeitgemäßen und professionellen Unternehmensstruktur sind nun auch Finanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt möglich.

Infrastruktur im Wildpark
Das alte und gleichzeitig neue Stadion, das Nachwuchsleistungszentrum (GRENKE aKAdemie) sowie alle sonstigen Abteilungen des KSC befinden sich im Wildpark am Adenauerring – in zentraler Lage mitten im Karlsruher Stadtgebiet. Diese Konzentration aller Funktionen an einem Standort in zentraler Lage bildet nahezu ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Profifußballvereinen in Deutschland. Nachdem im Jahr 2016 der Stadionneubau vom Karlsruher Gemeinderat beschlossen und in notariellen Verträgen zwischen der Stadt und dem KSC vereinbart wurde, entsteht aktuell im Wildpark ein hochmodernes Stadion, dessen Eröffnung für 2022 geplant ist. Zudem wird im Zuge der ‚Vision Wildpark‘ das komplette Trainingsgelände für Nachwuchs und Profis modernisiert.

Der KSC ist die erste Kapitalgesellschaft im Profifußball in Deutschland, die eine Herausgabe von Aktien ohne Börsennotierung in dieser Form plant und damit jedem ermöglichen würde, Teilhaber des KSC zu werden. Die Beteiligung ist bereits ab einer Aktie möglich! Für 24 Euro können sich Fans, Mitglieder und Interessenten somit einen Teil des KSC sichern.

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Informationen zum Wertpapier

  • Verbleibende Tage: 24 von 36
  • Finanziert: 294.720 €
  • Finanzierungslimit: 7.999.992 €
  • Finanzierungsart: Namensaktie
  • Emissionsvolumen: 333.333 Aktien
  • ISIN: DE000A255G28
  • WKN: A255G2
  • Land: Deutschland

 

Mittelverwendung
Das eingenommene Kapital aus Aktienverkäufen bis 25.000 Euro möchte der KSC für den Endausbau des neuen Stadions verwenden. In Summe müssen hierfür in den nächsten zwei Jahren rund 10 Mio. Euro investiert werden, welche der KSC gemäß Pacht- und Betreibervertrag mit der Stadt Karlsruhe selbst zu stemmen hat. Beispiele hierfür sind der Innenausbau der Kioske und der Funktionsräume, eine neue Clubgaststätte, ein großer Fanshop, aber auch Sonderwünsche, wie beispielsweise eine zweite Anzeigetafel im Stadion.

Sanierung und Entschuldung um 20 Millionen Euro im Mai 2020
Im Mai 2020 konnte der Karlsruher SC mit den beiden Hauptgläubigern MK Medien und Günter Pilarsky Vergleichs- und Abgeltungsvereinbarungen abschließen. Beide Unternehmer verzichten demzufolge auf einen großen Teil ihrer Forderungen aus der Vergangenheit. Günter Pilarsky erhält dafür 225.000 Aktien; MK Medien 50.000 Aktien sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 3 Mio. Euro, welche bereits erfolgt ist. Der Prozess der Aktienvergabe läuft derzeit in Form einer Sacheinlage. Das „Bündnis KSC“, ein Zusammenschluss neun regionaler Unternehmen und Unternehmer in GbR-Form hat im Rahmen der Sanierung 300.000 Aktien gezeichnet. Durch die beiden Vergleiche sowie den Einstieg des „Bündnis KSC“ erfolgte eine „Entschuldungswirkung“ von rund 20 Mio. Euro, wodurch die KSC KGaA ihren Gesamtschuldenstand von über 30 Mio. Euro entsprechend auf 10 Mio. Euro reduzieren konnte.

Die verbleibenden 10 Mio. Euro, welche zum größten Teil längere Laufzeiten haben, gilt es in weiteren Sanierungsrunden fortlaufend zu minimieren. Zu diesem Zweck und auch um darüber hinaus eventuelle weitere Risiken aus der Corona-Krise abzusichern sowie Investitionen in die Zukunft zu tätigen, sind weitere Vergleiche und Aktienverkäufe an institutionelle Anleger mit einer Investition über 100.000 Euro geplant.

Das neue Stadion im Wildpark
Der Karlsruher SC bekommt ein neues Stadion – ohne seine Wurzeln zu verlassen: Der Wildpark bleibt das Zuhause des KSC, seiner Fans und Mitglieder sowie aller Fußballinteressierten deutschlandweit. Dabei ist der Umbau bereits in vollem Gange und Ende des Jahres 2020 kann bereits die neue Osttribüne genutzt werden.

Das neue Fußballstadion im Wildpark wird dabei alle Anforderungen eines modernen Bundesligastadi-ons erfüllen und rund 34.000 Zuschauern Platz bieten. Die Tribünen rücken nah ans Spielfeld, sodass es von jedem Platz ein hautnahes Erlebnis auf das Spielgeschehen geben wird. Vorbei sind die Zeiten, in denen Fans weit weg vom Spielgeschehen saßen und in den Kurven im Regen stehen mussten, alle Plät-ze sind überdacht. Die enge, steile Bauweise verbessert die Stimmung und das gemeinsame Fußballerlebnis.

Auf Fans, Partner, Gremien, Mannschaft – auf die ganze KSC-Familie – wartet ab 2022 ein neuer Hexenkessel. Der KSC wird seinen Fans mit dem neuen Fußballstadion im Wildpark erstmals seit Jahrzehnten wieder angemessene Bedingungen in sämtlichen Zuschauerbereichen bieten können.

Bauabschnitte Vision Wildpark
Im Rahmen des Stadionneubaus sind bereits ein neuer Kunstrasenplatz und das GRENKE Stadion für den Nachwuchsbereich entstanden. Das bereits über diese Maßnahmen erweiterte Trainingsgelände wurde Anfang des Jahres durch die Übernahme der Flächen der Germania Karlsruhe weiter vergrößert. Zudem entstand bereits ein weiterer Kunstrasenplatz hinter der Fasanengartenmauer. Im nächsten Schritt soll außerdem ein zweiter Trainingsplatz für die Profimannschaft entstehen.

Unternehmensbewertung
Die Bestimmung des Unternehmenswerts von Kapitalgesellschaften im Profifußball erfolgt in der Regel immer mit dem sogenannten Multiple-Transaction- Verfahren. Bei diesem Vergleichsverfahren wird auf Basis vorangegangener Transaktionen mit möglichst ähnlichen Rahmenbedingungen ein Faktor ermittelt. Dieser wird in Folge mit dem bereinigten, repräsentativen Umsatz des Unternehmens multipliziert. Zur Durchführung der Bewertung arbeitete der KSC mit der namhaften Beratungsagentur Deloitte zusammen.

Auf Basis des unten dar­gestel­lten Ver­fahr­ens und eines ent­sprech­en­den Berichts von Deloitte legte die Geschäfts­führ­ung, der Beirat und der Aufsichts­rat gemein­sam den Wert von 60 Mio. Euro fest.

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1. Finanzanalyse
Umfrangreiche Aufarbeitung aller relevanter Kennzahlen inkl. Benchmarking sowie Ermittlung des bereinigten Umsatzes als Grundlage für die weiteren Schritte.

2. Auswahl der Transaktions Multiples
Ermittlung der geeigneten Transaktions Multiples im Bezug auf deren Vergleichbarkeit unter Berücksichtigung der Ligazugehörigkeit.

3. Wertermittlung
Berechnung der sich ergebenden Wertbandbreite durch Multiplikation des Umsatzes mit relevanten Multiples.

4. Interpretation
Interpretation der Wertbandbreite und Empfehlung eines schlussendlichen Wertes.

Aktienpreis
Mit dem Unternehmenswert lässt sich im zweiten Schritt der Preis pro Aktie ermitteln. Hierzu wird der Unternehmenswert durch die Anzahl der Aktien vor der Kapitalerhöhung geteilt. Somit beträgt der Aktienwert 24,00 Euro.

Vorteile als Aktionär
Das Verfahren zur Ausgabe von Aktien unterscheidet sich nach der Höhe des gewünschten Anlagebetrages. Die erste Ausgabe von Wertpapieren möchte der KSC auf 20 Mio. Euro beschränken. Für Anleger bis zu 25.000 Euro ist ein ausreichendes Kontingent reserviert, sodass jeder seinen Teil am KSC sichern kann. Über die genaue Zuteilung der Aktien entscheidet die KSC KGaA nach aktueller Planung Anfang / Mitte Mai.

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Die KSC-Schmuckaktie
Alle Aktionäre erhalten eine exklusive KSC-Schmuckaktie. Diese sind je nach Anzahl der erworbenen Aktien in fünf verschiedenen Varianten verfügbar:

  • Basic: 1 – 4 Aktien
  • Bronze: 5 – 41 Aktien
  • Silber: 42 – 416 Aktien
  • Gold: 417 – 1.040 Aktien
  • Platin: 1.041 Aktien

 

Wirtschaftlichkeit – der KSC in Zahlen

  • Mitglieder: 10.200
  • Mediawert: 10,01 Mio.
  • Mitarbeiter: 100
  • Geringfügig Beschäftigte: 300
  • Dauerkarten: 9.000
  • Zuschauerschnitt: 13.200
  • Regionale Wertschöpfung: 9,2 Mio.

Fazit:
Wie bei allen Unternehmensbeteiligungen steht und fällt der Erfolg mit der Idee, dem Konzept, dem Markt inkl. Umfeld und dem Management. Bei einer Aktieninvestition in einer Fussballclub kommt insbesondere der sportliche Erfolg hinzu. Die Infrastruktur spielt dabei eine wesentliche Rolle, diese macht beim KSC einen sehr aufgeräumten Eindruck – zumal das wirtschaftliche Umfeld in der Region sehr stark ist. Wenn sich der sportliche Erfolg einstellt – irgendwann ist auch die Corona-Krise ausgestanden – dann kann das Konzept dieses Traditionsclub durchaus aufgehen.

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Gesetzlicher Hinweis:
Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

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Grafik: Kapilendo AG / KSC

Titelbild von Mariana Anatoneag auf Pixabay