Müssen wir mit 10 % Inflation in den kommenden Jahren rechnen

Der US-Dollar verlor in der vergangenen Handelswoche weiter und fiel auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Hintergrund der Schwäche ist die bis dato immer noch nicht eindeutig geklärte US-Wahl, welche die Märkte verunsichert. Diametral gegensätzlich konnte der Euro zum US-Dollar seinen langjährigen Abwärtstrend überwinden und auf 1.218 US-Dollar ansteigen. Am Donnerstag tagt die Europäische Zentralbank, die mit einer Verbalintervention der Eurostärke entgegentreten könnte. Sollte Lagarde die Stärke des Euros nicht adressieren, dann wäre ein weiterer Anstieg des Euros denkbar.

Überraschend war in den letzten beiden Handelswochen, dass der Goldpreis in US-Dollar intraday bei einer Dollarschwäche oftmals fiel und bei einer Dollarstärke anstieg, was ungewöhnlich war. Zum Beginn der letzten Handelswoche fiel der Goldpreis auf 1.764 US-Dollar, wobei sich dieser mittlerweile wieder deutlich erholen konnte. Über 1.815 US-Dollar sahen kurzfristig agierende Akteure ein Charttechnisches-Kaufsignal, das den Goldpreis aber nur bis zum nächsten Widerstand bei 1.850 US-Dollar hievte, bevor der Anstieg bereits wieder beendet war.

Inflation – Wohin geht die Reise?


Selbst Mainstream-Ökonomen wie der britische Ökonomie-Professor und langjährige Mitarbeiter der Bank of England, Charles Goodhart, erwarten mittlerweile in den nächsten Jahren einen Anstieg der Konsumentenpreise von 5 – 10 % pro Jahr. Damit sind natürlich die geschönten und viel zu niedrig ausgewiesenen Inflationsraten gemeint, während die reale Teuerungsrate etwa 5 – 8 % höher liegen dürfte. Nur durch die Täuschung über die wahre Höhe des Kaufkraftverlustes, ist die finanzielle Repression des Bürgers und die Rekapitalisierung des Kreditgeldsystems überhaupt möglich. Effekte, die trotz der steigenden Staatsverschuldung und der Ausweitung des Staatsapparates einen noch stärkeren Anstieg der Konsumentenpreise bisher verhinderten, könnten künftig wegfallen, so Goohart.

Um den Wirtschaftsstandort Europa und die USA zu erhalten und wieder zu stärken, wird man die Produktion aus Billiglohnländern zurückbringen müssen, weshalb die bisher inflationsdämpfenden Effekte verschwinden werden. In diesem Umfeld stark abwertender Währungen werden Gold und Silber zunehmend als sicherer Hafen gesehen, als Schutz vor der Inflationssteuer. Das Geld wurde bereits gedruckt und die EZB wird in den kommenden Jahren ihre Bilanzsumme weiterhin deutlich ausweiten müssen, um die Zinsen, trotz enormer Neuverschuldung der europäischen Staaten, niedrig halten zu können.

Die Inflation wird in den kommenden Jahren deutlich steigen und infolgedessen die Preise ggf. mit zweistelligen Raten ansteigen. Wer sein Vermögen nicht davor schützt, dessen Vermögen wird womöglich Opfer der Inflationssteuer und man wird den Großteil dessen verlieren. Vermögen lässt sich u.a. mit Gold und Silber – vor allem in physischer Form schützen,

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Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay