Sachwerte und die nächste Finanzkrise

So gut die Börsen auch in diesem Jahr gelaufen sind, die Party geht jetzt 10 Jahre am Stück und letztendlich ist alles auf Kredit gebaut. So schön „Nullzinsen“ auch sein mögen, sie lösen die Probleme nicht. Notenbank drucken immer mehr Geld, um die Finanzmärkte am Leben zu erhalten. Wer ausreichend Erträge für sein angelegtes Geld erzielen möchte, investiert es an der Börse oder in Immobilien.

Parallelen zur Finanzkrise 2007


In den USA werden Autos immer häufiger auf Kredit gekauft, am Ende der Laufzeit sind die Schulden dann oft höher als der Wert des Autos. Im übrigen gilt das für das gesamte Wirtschaftssystem der USA, die aktuell immer noch relativ starke US-Wirtschaft basiert auf einer riesigen Schuldenblase. Von den faulen Kredit der Banken weltweit einmal ganz abzusehen, dort droht die nächste – alles übertreffende Bankenkrise – denn es hat sich absolut nichts geändert. Ganz im Gegenteil, in den USA werden die Regularien für die Banken weiter gelockert. Dazu kommen die extrem niedrigen Zinsen, unter denen vor allem die Banken in Deutschland und der EU zu leiden haben.

Zukünftig geht es um Gelderhalt
Die Börsenparty kann durchaus noch einige Jahre weitergehen. Vor der nächsten USA-Wahl wird Trump alles tun, um das System am Leben zu erhalten. Freit nach dem Motto – nach mir die Sinnflut.
Die Handelskriege werden immer wieder auf der Bildfläche erscheinen, daran muss sich auch Europa gewöhnen. Irgendwann kollabiert das System – und dann ist es zu spät – um zu reagieren. Das Konzept muss vorher stehen, d.h. ein solide diversifiziertes Vermögensportfolio.

Wie könnte so ein Portfolio aussehen
Nennen wir es mal Sachwertportfolio – Immobilien haben alle Krisen überstanden und dürfen auf jeden fall nicht fehlen. D.h. sowohl das selbstgenutzte Eigenheim, oder auch die vermietete Renditeimmobilie sollten in einem Sachwertportfolio nicht fehlen. Ebensowenig die Edelmetalle – insbesondere Gold und Silber. Langfristig führt auch an Aktien und soliden ETFs kein Weg vorbei, gute Aktien und entsprechend ausgerichtete ETFs überstehen auch Krisen gut.

Wer genügend „Cash“ hat, kann Finanzkrisen auch sukzessiv zum Einstieg nutzen. Bereiten Sie sich rechtzeitig auf die Krise vor, denn sie wird definitiv kommen – da sind sich alle Experten einig. In dem Moment, in dem alle glauben, es geht immer so weiter – wird es irgendeinen Auslöser für den Crash geben.

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