Steuerliche Neuerungen 2020 – Immobilien-Crowdinvesting

Für alle Kapitalerträge gilt, dass 25% der Erträge als Kapitalertragsteuer an das Finanzamt abzuführen sind. Die Berechnung und Zahlung an das Finanzamt übernimmt die auszahlende Stelle – meist die Bank. Bei Zinserträgen von nachrangigen Darlehen war es bisher strittig, bzw. von den jeweiligen Vertragskonstruktionen abhängig, ob diese der Abgeltungssteuer unterliegen, oder nicht.

Ab 2020 sind deutsche Crowdinvesting-Plattformen und jene, die eine Zweigniederlassung in einem deutschen Bundesland haben, verpflichtet die KESt bzw. Abgeltungssteuer genannt, zu berechnen, einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen.

Unter den größeren deutschsprachigen Plattformen ist die einzige im DACH-Raum, die ihre Dienstleistungen grenzüberschreitend erbringt und daher keine Niederlassung in Deutschland unterhält – und demzufolge auch von Gesetzeswegen NICHT verpflichtet ist – die Kapitalertragssteuer abzuführen. D.h. während Sie auf anderen Plattformen Ihre Zinsen um 25% geschmälert sehen, sind Sie bei dagobertinvest weiterhin dazu angehalten, Ihre jährlichen Kapitalerträge selbst in ihre Einkommenssteuererklärung, bzw. in Ihre Arbeitnehmerveranlagung aufzunehmen.

Um das noch einmal deutlich zu machen, die Kapitalertragsteuer muss von jedem Anleger abgeführt werden, bei der o.g. Plattform aber nicht sofort, sondern später im Rahmen der Einkommenssteuererklärung. Bei dem einen oder anderen Wertpapierbroker – in der Regel mit Sitz im Ausland – wird ebenso verfahren. Dadurch erzielen Anleger einen Zinseszinseffekt, da die Erträge bis zur Abgabe der Steuererklärung wieder investiert werden können.

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Bild von Steve Buissinne auf Pixabay