Zinsen bleiben auch 2020 niedrig

Die Zinsen waren 2019 weiterhin sehr niedrig, unter Berücksichtigung der Inflation ist auf vielen Spar- oder Tagesgeldkonten das Vermögen sogar geschrumpft. Dazu kommt, dass einige Banken mittlerweile sogenannte Verwahrentgelte, d.h. Strafzinsen verlangen. Eine völlig abstruse Situation, die aufzeigt – was zukünftig noch alles auf Sparer zukommen kann. Zudem macht es auch deutlich, dass mit Zinssteigerungen mittelfristig nicht zu rechnen ist.

Aktienmarkt und Zinsen 2020 – wie geht es weiter?
Die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde wird die Leitzinsen mittelfristig nicht verändern. Wenn in der EU bei dem aktuellen Schuldenstand und dem leichten Wirtschaftsrückgang die Zinsen erhöht werden würden, gäbe es ein wirtschaftliches Desaster – sowohl am Aktien, als auch am Anleihemarkt.

Wichtig wird die weitere Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sein. Zwar wurde mittlerweile ein Teilabkommen erreicht, hier kann es aber jeder Zeit wieder eskalieren – und wieder zu starken Marktschwankungen kommen. Würde Trump des Amtes enthoben werden – und es demzufolge zu einem Zinswechsel kommen – könnte dies ebenfalls schnell zu Kursturbulenzen an den Aktien- und Rentenmärkten führen.

Zinsanhebungen am Geldmarkt, die für Sparer eine positive Auswirkung auf die Zinseinlagen von Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten haben, wird es also nicht geben. Aufgrund der schwachen Wirtschaftslage vieler Euroländer hat die EZB hier einfach keinen Spielraum. Würden die Zinsen wieder steigen, könnten sich manche Länder kaum noch refinanzieren.

Die EZB nimmt von den Banken Strafzinsen, wenn sie Geld bei ihr parken. Diese werden die Institute verstärkt an Kunden in Form von Minuszinsen auf Sparguthaben weitergeben. Dieser Trend wird sich im nächsten Jahr eher noch verschärfen.

Wie können Anleger darauf reagieren?
Ohne bestimmte Risiken einzugehen, wird eine Geldanlage 2020 – die diesen Namen auch verdient – nicht funktionieren. Für Aktien und Immobilien sind die Aussichten für Anleger aber nach wie vor gut, Verbraucher mit Tagesgeld- und Festgeldkonten – oder sonstigen Spareinlagen werden die Verlierer sein. Das gilt auch für Bausparverträge oder klassische Lebensversicherungen.

Wer also mehr Rendite erwirtschaften möchte, sollte über Alternativen nachdenken – aber auch etwas mehr Risiko auf sich nehmen. Wenn die finanziellen Möglichkeiten für eine Immobilie, beispielsweise eine Renditeimmobilien nicht ausreichen, ist eine sehr lukrative Alternative. Der Bedarf an bezahlbarem, vermieteten Wohnraum ist nach wie vor hoch. Daran wird sich auch die nächsten Jahre nichts ändern, d.h. Renditeimmobilien und Immobilien-Crowdinvesting bleiben sehr interessant. Wir bieten unsere bundesweiten Renditeimmobilien im übrigen provisionsfrei an – und das mit einem über 25-jährigem Know-how und bester Resonanz.

Zinsen 2020Bei der Investition in Aktien sind ETFs eine interessante Alternative, auch als Sparplan! Durch den Cost-Average-Effekt (Durchschnittswertermittlung) tendiert das Risiko langfristig gegen Null. Eine Alternative kann auch die digitale Vermögensverwaltung über Robo-Advisior sein. Diese Form der Vermögensanlage war früher nur finanzkräftigen Investoren vorbehalten, mittlerweile ist der Einstieg hier aber auch schon mit kleineren Beträgen möglich.

Immobilien-Crowdinvesting bietet Festversinsungen von 5% bis 7.5% p.a. Allerdings bestehen Risiken, dass ein Projekt mal in die Insolvenz geht. Wir halten diese Risiken aber für überschaubar, die Zahlen erfolgreich abgewickelter Projekte bestätigen dies auch bisher. Ebenso wie ETFs, ist die Geldanlage in Immobilien-Crowdinvesting zudem inflationsgeschützt – ein nicht zu unterschätzender Vorteil – der sich deutlich auf die Geldanlage auswirkt.

Produkte mit überhöhten Provisionen über Vermittler, sind in Zeiten des Internets nicht mehr zeitgemäss. Dies geht immer zu Lasten der Rendite, zumal Produkte wie Bausparverträge und klassische Lebensversicherungen in der heutigen Zeit völlig uninteressant sind. Es geht immer mehr in die Richtung der digitalen Vermögensanlage. Es wird ohnehin Zeit, dass die Verbraucher sich mehr mit ihrer eigenen Geldanlage beschäftigen. Das Internet bietet diesbezüglich jede Menge kostenlose Informationsmöglichkeiten.

Letztlich aber muss jeder Verbraucher selbst genau abwägen, was an Geldanlage machbar ist und mit welchem Risiko sich noch gut schlafen lässt. Vorsicht ist immer geboten, Angst dagegen nicht – oft resultiert diese aus Unwissenheit.

Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 VermAnlG:
Der Erwerb der hier angebotenen Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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